Neujahrs-Vorsätze

 

Jedes Jahr geht wenige Tage nach Silvester das große Lamentieren über die nicht eingehaltenen guten Vorsätze los. Viele Menschen vermeiden diese deswegen schon im Vorhinein.
Meine Vorsätze waren wenigstens bescheiden gehalten, sodass ich sie leicht einhalten konnte – oder hätte können. Und ich war mir sicher, dass ich durch diese kleinen Schritte zu einem besseren Menschen werden würde. Doch ich musste mir eingestehen, dass selbst die kleinen Schritte nicht funktioniert hatten. In der Tat, ich war von mir enttäuscht: wie soll Gott mit mir all die guten Dinge tun, wenn ich meinen kleinen Beitrag dazu nicht leisten kann?

 

Die gute Nachricht ist: Gott kennt mich, und zwar nicht nur meine Vergangenheit und Gegenwart, sondern auch meine Zukunft. Er kennt den neuen Menschen in mir, den nach seinem Bild geschaffenen Gegenüber, den vertrauenswürdigen Freund und Diener, den erlöst lebenden Liebhaber und vollmächtigen Botschafter seines Königreichs. Aus dieser Perspektive ruft er mich in eine fruchtbare gemeinsame Zukunft. Aus dieser Perspektive motiviert er mich, Zeit mit Ihm zu verbringen, von Ihm zu empfangen und zu lernen.
Gott ist nicht enttäuscht – er kennt sowieso die ganze Wahrheit und eben diese legt er zu unseren Gunsten aus: er klagt uns nie an, sondern heilt genau die wunden Punkte, wo andere oder wir uns selbst anklagen. Er ist niemals zornig auf uns, sondern kommt uns entgegen, hilft uns auf und stärkt uns dort, wo wir schwach sind. Er hält uns nichts vor, sondern überführt uns in seiner Güte, um die neue Schöpfung in uns sichtbar werden zu lassen.

 

Wir können alles Negative hinter uns lassen und uns nach dem ausstrecken, was vor uns liegt. Die Welt sagt uns, dass wir unsere Schulden bezahlen müssen. In Wirklichkeit hat Jesus schon alles bezahlt und wir wohnen in einem Reich, in dem schon alles bezahlt ist. Gott steht für unsere Fehler ein, bügelt unsere Schwächen aus und in Schwierigkeiten verwandelt und stärkt er unsere Herzen.
Jesus hat nicht nur für unsere Sünden bezahlt, sondern auch für alles Negative in unserem Leben. Es gehört nun Ihm, wir sollten es loswerden. Er hat auch für unsere Träume bezahlt, für unsere Identität, für unser Leben.

 

Wie Jesus können wir dadurch in Gottes Gunst wachsen.
Wenn Du Gunst bei Gott hast, dann kommen auch Menschen zu dir. Sie wenden sich nicht an minderwertig eingestellte Menschen, Zweifler und Menschen, die nicht wissen, wer sie sind.
Menschen erkennen die Zuversicht in anderen Menschen. Das bedeutet nicht, dass wir arrogant sein sollen, sondern zuversichtlich.

 

Es geht im kommenden Jahr darum, in unser Erbe vorzustoßen. Nicht nur raus aus etwas, sondern hinein in Gottes Dimension und Wirken.

 

Praktische Schritte:
1. Mach eine Liste mit Dingen, die dir, deinem Wachstum und Gottes Segen entgegenstehen,
    wie Unsicherheit, Zweifel, Furcht, Minderwertigkeit usw.
2. Nummeriere die Liste durch von 1 bis x
3. Mach eine zweite Liste mit genau den Gegenteilen, mit denen Gott dich segnen will,
    den gegenteiligen Begriffen der ersten Liste (Unsicherheit -> Kühnheit, Zweifel -> fester Glaube…)
4. Schmeiß die erste Liste weg und proklamiere die Verheißungen der zweiten über dir.
    Am besten täglich

 

-> Jesus hat alles überwunden, bezahlt und neu gemacht.
-> Lebe in deinen Verheißungen.

 

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