Wir können nicht alles...

 

Kürzlich, beim morgendlichen Joggen, hatte ich den Eindruck, ich wäre nicht alleine unterwegs, sondern würde von Engeln begleitet. Das ist ja nicht ungewöhnlich (Ps. 91,11 / Hebr. 1,14), doch erschien es mir so, als hätten meine geistlichen Begleiter Freude daran, mich in meinem Tun zu ermutigen und anzufeuern. Meine Reaktion darauf war recht menschlich: „Ihr habt es gut, Ihr könnt ja alles, Ihr könntet auch fliegen…“.

 

Als Antwort hörte ich: „Wir können nicht alles, aber wir lieben das, was wir tun!“

 

Das saß. Liebe ich das, was ich tue? Tu ich das, was ich liebe? Habe ich Freude an meinem täglichen Leben oder suche ich diese wenigstens? Jesus kam, um uns Leben zu schenken, Leben in Fülle. Er hat uns aus unseren Gefängnissen befreit und in sein Licht gestellt. Seine Wahrheit macht uns frei. Deswegen höre ich auf zu jammern und freue mich an seiner Gegenwart, jeden Tag, jeden Moment hat er bereitet und bricht mit mir durch.
Ich empfange oder überwinde, beides führt mich näher zu ihm!

 

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